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Immaterielles Erbe

Slipchase Ootmarsum

  • 17. Jan
  • 13:00
  • Ootmarsum

Die Schlupfjagd ist eine Nachahmung einer uralten Jagdtradition: eine Parforcejagd und eine Freude für die Augen.

Schlupfjagd: Tradition, Sport und Naturerlebnis

Die Schlupfjagd ist eine Nachahmung einer alten Jagdtradition: der Parforcejagd. Wo früher Wild gejagt wurde, geht es bei der Schlittenjagd ausschließlich darum, einer künstlich angelegten Fuchsspur zu folgen. Es handelt sich also um eine sportliche und disziplinierte Tätigkeit, bei der Reiter, Pferde und Hunde gemeinsam eine Strecke durch die Landschaft zurücklegen.

Wie funktioniert eine Schlupfjagd?

Bei einer Schlupfjagd folgt eine große Gruppe englischer Foxhounds - die Meute - einer Fährte, die im Voraus von so genannten Schlupfjägern ausgelegt wird. Diese Fährte führt durch die Landschaft und ist mehrere Kilometer lang. Die Jagd wird vom Master Huntsman geleitet, der von einer Reihe erfahrener Reiter unterstützt wird. In einiger Entfernung folgen die Teilnehmer, die traditionell in klassischer Reiterkleidung gekleidet sind.

Sowohl die Hunde als auch die Pferde werden das ganze Jahr über trainiert. Am Tag vor der Jagd werden sie geprüft, um festzustellen, ob sie für die Teilnahme fit genug sind.

Durch die Landschaft, wie ein Fuchs

Die Fährte führt die Meute, die Equipage und die Reiter durch die örtliche Landschaft, so wie sich ein Fuchs bewegen würde. Unterwegs werden natürliche Hindernisse wie Gräben, Gräben, umgestürzte Bäume und Hecken überwunden.

Die Route wird im Vorfeld in Absprache mit Landbesitzern und Nutzern sorgfältig festgelegt. Dabei wird auf die vorhandene Flora und Fauna Rücksicht genommen. Eine Hetzjagd besteht in der Regel aus drei Durchgängen von etwa sieben Kilometern Länge, mit Pausen dazwischen, um zu verschnaufen. Nach dem dritten Durchgang erhalten die Hunde zur Belohnung eine Kuhkutte. Danach wird die Jagd traditionell mit dem Spielen von Jagdhornmusik beendet.

Organisation und Akteure

In den Niederlanden werden jedes Jahr etwa 50 Schlupfjagden veranstaltet, vor allem in Achterhoek und Twente. Der KNJV (Koninklijke Nederlandsche Jachtvereeniging) ist der größte und älteste Schlupfjagdverein. Der Verband hat etwa 150 Mitglieder und Spender und arbeitet mit Dutzenden von lokalen Komitees zusammen, die in ihrem Gebiet Schlupfjagden vorbereiten.

Die Saison läuft vom 1. Oktober bis zum 15. März. Während dieser Zeit findet (fast) jeden Mittwoch und Samstag an einem anderen Ort eine Schlupfjagd statt. Neben dem KNJV gibt es drei kleinere Slipjagdvereine.

An der Organisation und Durchführung einer Schlupfjagd sind viele Personen beteiligt. Denken Sie an den Feldmeister, den Jagdausschuss, Tierärzte, Schlupfjäger, Ökologen, Tierpfleger, Transporteure von Hunden und Pferden und Ersthelfer. Der KNJV beschäftigt auch zwei Hundeführer, die für die tägliche Pflege und Fütterung der Meute verantwortlich sind.

Öffentlichkeit und Interesse

Eine Schlupfjagd zieht oft auch viele Besucher an. Da Teile der Strecke in der Regel von der Straße aus zu sehen sind, stößt die Veranstaltung regelmäßig auf große Aufmerksamkeit und Interesse bei Anwohnern und Erholungssuchenden.

Ihr Titel hier...Geschichte und Entwicklung

Die Schlupfjagd hat ihren Ursprung in England im frühen 19. Jahrhundert. Daher werden auch heute noch englische Namen und Signale verwendet. Ursprünglich diente die Schlupfjagd dazu, die Schnelligkeit und Gewandtheit von Hunden zu testen, ohne Tiere zu jagen. Es ging - und geht immer noch - ausschließlich darum, einer künstlich angelegten Fährte zu folgen.

Auch in den Niederlanden hat die Schlupfjagd früh Fuß gefasst. Seit dem 19. Jahrhundert trieben vor allem Kavalleristen Schlittenjagden, um ihre Fahrkünste in "unerforschtem Terrain" zu üben und zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde eine Meute englischer Foxhounds angeschafft und in der Rijschool (Fahrschule) in Amersfoort untergebracht.

Im Jahr 1919 wurde die Nederlandsche Jachtvereeniging gegründet. Im November desselben Jahres fand die erste NJV-Gleitjagd auf der Leusderheide statt, an der 150 Reiter teilnahmen. 1924 verlieh S.M. Königin Wilhelmina dem Verein das Prädikat 'Königlich'.

In den letzten Jahren hat sich der Verein aktiv weiterentwickelt. Es ist festzustellen, dass sich die Jagdgebiete allmählich mehr in den Osten der Niederlande verlagert haben und dass die Natur in den Gebieten, in denen die Windschattenjagd stattfindet, zunehmend berücksichtigt wird. Die Gesetze und Vorschriften werden in dieser Hinsicht genau überwacht. Auch die Zusammensetzung des Verbandes hat sich verändert: Während die Mitglieder früher hauptsächlich Männer waren, sind heute immer mehr Frauen in der Windschattenjagd aktiv.

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